Bevor Paul Auster den literarischen
Durchbruch schaffte, hielt er sich als Übersetzer und
Rezensent über Wasser, lebte: Von der Hand in
den Mund. Seine "Chronik früher
Fehlschläge", in diesem Jahr bei Rowohlt
erschienen.Sein neuestes Buch, Timbuktu, ist fertiggestellt. In Erwartung der deutschen Übersetzung gibt es reichlich Gelegenheit, neu oder auch immer wieder aufs Neue von der faszinierenden Intelligenz der Austerschen Erzählkunst in Atem gehalten zu werden:
Wer in seiner Auster-Bibliothek noch Lücken hat, findet im Rowohlt Taschenbuch Verlag, rororo, alles, was in deutscher Übersetzung von Auster erschienen ist. Nicht zuletzt natürlich Die New York-Trilogie.
Bevor Auster die Stimme der Prosa fand, schrieb er Gedichte: Disappearances - von Danièle Robert auch in die Sprache übertragen, die Auster als Übersetzer und Herausgeber einer Anthologie französischer Lyrik selbst so gut kennt. Für unser französisches Publikum: Disparitions. Austers Hunger nach der großen Literatur war groß. Seine Essays - über die Kunst des Schreibens, des Übersetzens und über Autoren wie Kafka, Beckett, Knut Hamsun, um nur einige zu nennen, sind versammelt in: The Art of Hunger, in Frankreich bei Actes Sud.
Bei Lulu on the bridge führte er jetzt zum ersten Mal auch selbst Regie. Bereits bei rororo: das Buch zum Film, mit Drehbuch, Interviews und Hintergrundinformationen.
Eine gelungende Verquickung von Realität und Fiktion. Ganz im Sinne des Autors! |