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Spielfilm,
Frankreich 1959,
„Godards längst
zum Klassiker gewordener Erstlingsfilm ist eine Huldigung an Humphrey
Bogart und die „B-Filme" Hollywoods. Er erzählt von dem kleinen Ganoven
Michel Poiccard, der schließlich von seiner Geliebten Patricia an die
Polizei verraten wird. Im Mittelpunkt steht dabei bereits der Tod, ein
Lieblingsthema Godards. Der Film wimmelt von inszenatorischen Regelverstößen,
die man damals der Unerfahrenheit des Anfängers zuschrieb und erst später
als raffinierte Absicht erkannte, einerseits den Artefaktcharakter des
Films hervorzuheben, andererseits das amerikanische Ideal der „unsichtbaren"
Regie zu torpedieren."
AUSSER ATEM
ist nicht der erste Film der Nouvelle Vague. Deren „Stunde Null" schlug
mit dem sensationellen Erfolg von SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN von
François Truffaut. Und natürlich gab es Vorläufer wie FAHRSTUHL ZUM SCHAFFOTT
von Louis Malle und DER SCHÖNE SERGE von Claude Chabrol (auf ARTE am kommenden
Montag, den 6. März).
Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass AUSSER ATEM ein so radikaler Film wurde und heute als „der" Symbolfilm der Nouvelle Vague gilt. Godard dekonstruierte gnadenlos die Erzählkonventionen des Hollywoodfilms, wenn er den berühmten Dialog von Belmondo - Seberg im geklauten Cabrio nicht als Schuss-Gegenschuss wiedergab, sondern in hart aneinandergeschnittenen „Jump Cut"-Einstellungen ausschließlich auf Seberg. Es geht die Legende, Godard habe Belmondo aus ökonomischen Gründen weggeschnitten, aber die hat JLG vermutlich selbst in die Welt gesetzt…
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Design:/ARTE
GEIE
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