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"Außergewöhnliche
emotionale wie seriöse Aufarbeitung eines
grausigen Stücks Wirklichkeit"
(TV Today)
"...genau,
aufwühlend und unsentimental, getragen
von großartigen Schauspielern."
(Hörzu)
"tief verstörend, total erschütternd"
Tipp des Tages
(TV Spielfilm)
- Einige
Stimmen aus der britischen Presse anlässlich
der BBC-Ausstrahlung von Warriors am
20. und 21. November 1999
Der
Film Warriors ist einfach überwältigend:
Er geht unter die Haut, trifft mitten
ins Herz und regt zum Nachdenken an. Ein
sensibler und starker Film, tief bewegend
und durchweg authentisch.
The
Times (22.11.99)
Die
Besetzung ist außergewöhnlich. Die Schauspieler
Gruffud, Katic, Damian Lewis, Tom Ward
und vor allem Matthew MacFadyen in der
Rolle des einfachen Soldaten James haben
dazu beigetragen, die wesentliche Botschaft
des Films glaubhaft zu vermitteln: dass
die Friedenssicherung ebenso traumatisierend
sein kann wie das Kriegführen und dass
man dabei keinen einzigen Schuss abfeuern
muss, um ein Held zu werden.
The
Daily Telegraph (22.11.99)
Der bleibende Eindruck des desillusionierenden
Films von Peter Kosminsky ist nicht der
des Krieges, sondern der der Ohnmacht
(...) Filmen über Konflikte im Ausland
ist eine langjährige und beschämende
Tradition gemein: Sie beschränken
sich im Wesentlichen auf die Schilderung
des Leids, das ,,unseren Männern"
widerfahren ist, und vernachlässigen
dabei dasjenige der eigentlichen Opfer.
So wird man in dem Film Apocalypse Now
vergeblich nach einem einzigen sympathischen
Vietnamesen suchen ... Dagegen ist die
Vorgehensweise Komskys und seines Drehbuchautors
Leigh Jackson, eine Gruppe junger britischer
Blauhelm-Soldaten zu begleiten, vollauf
berechtigt: In Bosnien gab es in Wahrheit
zwei Arten von Menschenrechtsverletzungen:
zum einen das tausendfache Massaker an
der bosnischen Zivilbevölkerung durch
die Serben bzw. die Kroaten und zum anderen
den Willen der internationalen Gemeinschaft,
präsent zu sein, aber nur zuzuschauen.
(...) Warriors ist nicht auf Spezialeffekte
aus und stellt keine Kampf- oder Massakerszenen
nach. Man findet dort keinen einzigen
der dramaturgischen Kunstgriffe, die heute
auf der Leinwand so alltäglich geworden
sind. Der Film ist aus der Perspektive
der entsetzten Soldaten gedreht, die die
Folgen eines Massakers erleben, das sie
unfähig waren zu verhindern. Die
Dialoge sind auf das strikte Minimum reduziert.
Es gibt auch nichts zu sagen. Die Bilder
sprechen für sich.
The
Guardian (22.11.99)
(...)
In unserer neuen Weltordnung ist das simple
Prinzip früherer kriegerischer Konflikte,
dass sich die Nationen nur dann bekriegten,
wenn sie ihre vitalen Interessen bedroht
sahen, außer Kraft gesetzt. Heutzutage
sind die Amerikaner und wir Briten in
erster Linie zu internationalen Gendarmen
geworden: Unsere Truppen werden nicht
mit irgendeiner Eroberungsabsicht in Krisenregionen
gesandt, nicht einmal, um eine der beiden
Seiten zu unterstützen. Sie sollen einfach
Güterverteilungen und Hilfeleistungen
vor Ort absichern und die Lage beruhigen,
damit der Boden für Verhandlungen bereitet
wird. Und natürlich sollen sie auch die
Zahl unserer eigenen Verluste so gering
wie möglich halten.
The
Daily Mail (22.11.99)
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