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Kinostart: 05/07/2001

Ein Film von Andrew Adamson


Shrek


Shrek und Donkey

Es war einmal in einem dunklen Sumpf. Dort hauste ein hässliches grünes Wesen: Shrek, der Oger.
Er lebte dort ganz alleine, und wenn sich jemand in seinen Wald hineinwagte, dann erschreckte der Oger die Menschen und hatte wieder seine Ruhe.
Doch wie das in Märchen so ist - eines Tages ändert sich alles. Denn am Rand des Waldes läuft Shrek ein sprechender Esel über den Weg, der gerade auf der Flucht vor den Soldaten des bösen Lords Farquaad ist.


Farquaad

Farquaad will nämlich alle Fabelwesen einfangen und festhalten. Außerdem möchte der Lord die schöne Prinzessin Fiona heiraten, um König zu werden, und deshalb schließt er einen Handel mit Shrek ab: Wenn es dem Oger gelingt, ihm Fiona zu bringen, dann wird er im Gegenzug alle Fabelwesen aus dem Sumpf entfernen lassen, damit dort wieder Ruhe einkehrt. Tatsächlich gelingt es Shrek und dem Esel in einer abenteuerlichen Rettungsaktion, die schöne Prinzessin aus ihrem abgelegenen Schloss - wo sie von einem Feuer speienden Drachen bewacht wird - zu befreien. Auf dem Weg zurück zu Farquaad stellen Shrek und Fiona fest, dass sie vieles gemeinsam haben und sich trotz ihres grundverschiedenen Aussehens gut verstehen. Denn nicht alles ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und die größte Prüfung steht Shrek und seinen neuen Gefährten erst noch bevor...

Am 18. Mai gestartet, brachte "Shrek" seinen Machern innerhalb von zwei Wochen mehr Einnahmen, als der Publikumshit "Chicken Run", der insgesamt 106,7 Mio.$ Dollar einspielte.

Doch ein wirkliches Ereignis ist Shrek wohl nur in rein technischer Hinsicht. Wie Toy Story gänzlich aus 3D-Computerbildern bestehend, besticht der Film aus der Werkstatt der Dreamworks Studios (Spielbergs Antwort auf Walt Disney) zunächst durch seine unglaubliche Flüssigkeit, die den Helden ganz erstaunlich menschliche Qualitäten verleiht.

Die Geschichte ist ein Märchen, mit einer Dosis immer brav und harmlos bleibenden Trash, reich an malerisch schrecklichen Figuren und romantischen Wendungen. Dazu jede Menge grungig-aktuelle Hits, leicht regressive Gags und augenzwinkernde Anspielungen auf die Filmgeschichte, darunter der schon fast unvermeidliche Bezug auf Matrix...

Shrek ist ein schlagendes Beispiel frustrierender Unterhaltung. Zunächst deshalb, weil eine ganze Reihe vergnüglicher Ideen nicht wirklich ausgesponnen werden: der verliebte Drache etwa, oder auch das kleine Dorf, in dem so vertraute Figuren wie Pinocchio oder Schneewittchen ein munteres Nachleben führen.
Vor allem aber verfehlen Adamson und Jenson über ihren ständigen Bemühungen, die Genres zu mischen, um jedem etwas zu bieten, ihren eigenen Ton. Zwischen Abenteuerepos, schrägem Musical, Kitschromanze und Familienkomödie verlieren sich die Autoren und gehen am Ende an allem vorbei.

Nach einer eher langatmigen ersten halben Stunde und einem einfallsreicheren zweiten Teil, in dem wir immerhin erfahren, dass Prinzessinnen ganz hervorragend rülpsen, verstrickt sich Shrek in einem überaus konsensuellen Finale, das in schlimmster Disney-Manier das Loblied der Toleranz anstimmt. Dabei bleibt der Film im Ganzen durchaus amüsant, legt einen flotten Rhythmus vor und beeindruckt durch seine technisch-visuelle Qualität. Umso ärgerlicher, dass er am Ende auf dem Hollywood-Altar der political correctness geopfert wird.
Yann Gonzalez


Prinzessin Fiona

Die Synchronsprecher Sascha Hehn, Esther Schweins (Prinzessin Fiona), Rufus Beck und Randolf Kronberg verbreiten in der deutschen Version Witz und Charme...

Aus der märchenhaften Reise Shreks, der unbekümmert wie ein Siegfried von Xanten in den Kampf zieht, haben Katzenberg & Co. einen vor herrlichen Slapstick-Einfällen und grandioser Situationskomik nur so überquellende Par-Force-Ritt gemacht. Schon "Ein Königreich für ein Lama" zelebrierte die Wiederentdeckung des Cartoons, doch "Shrek" kommt mit einer solchen Fülle an gnadenlosen Parodien und unverschämt politisch unkorrekten Gags daher, dass dem Zuschauer bisweilen vor Lachen die Spucke wegbleibt. Tricktechnisch haben Katzenbergs CGI-Spezialisten alle Register gezogen und präsentieren Schauwerte, deren Realismus atemberaubend ist, die aber dennoch nicht den ironischen Grundtenor des Films niederwalzen.
Johannes Pietsch

Die Muster einer idealisierten Welt, wie sie Disney stets beschwört, stimmen nicht mit der Wirklichkeit überein – dies ist eine der charmant vermittelten Botschaften des Films. Selbst Kinder, die an Adventure-Spielen geschult sind, werden vom Tempo des Films nicht enttäuscht, aber sie werden zugleich Augen machen, weil ihre schematische Playstation-Welt plötzlich ins Wanken gerät. Bewusst nimmt der Film die notorische Niedlichkeit von Disneys Kinderfilmen aufs Korn.
Oliver Rahayel

Trailer zum Film
Trailer 1
Trailer 2
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Trailer 4

28k - 220k

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offizielle Website zum Film

 

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