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Sehen
Sie hierzu unser ausführliches Dossier zur Grundsteinlegung des neuen
ARTE-Sitzes.
Unser Baustellen-Tagebuch
dokumentiert die Konstruktion des neuen Sendezentrums im Internet. Außerdem
haben wir mit dem Architekten gesprochen und werden zwei Webcams auf das
Geschehen am Quai Chamoine Winterer richten.
Die
Bauarbeiten für den neuen Sitz von ARTE werden bald beginnen. Am 3. Mai
2001, zehn Jahre nach der Gründung des Senders in Straßburg am 30. April
1991, wird die französische Ministerin für Kultur und Kommunikation, Catherine
Tasca, den Grundstein legen.
Der neue Sitz mit Blick auf das Ill-Ufer liegt am Quai du Chanoine Winterer
in unmittelbarer Nähe der europäischen Institutionen. Er soll Anfang 2003
fertig sein. Mit einer Geschossfläche von knapp 15.000 m² wird das Gebäude
die etwa 400 zur Zeit auf sieben verschiedene Standorte verteilten Mitarbeiter
von ARTE sowie seine Produktions- und Sendetechnik beherbergen. Die Baukosten
in Höhe von knapp. 60 Mio. DM (inkl. Nebenkosten ohne Fernsehtechnik)
werden zu gleichen Teilen von den beiden ARTE-Mitgliedern ARTE France
und ARTE Deutschland TV GmbH getragen. Die "Communauté Urbaine de Strasbourg",
der "Conseil Général du Bas-Rhin" und der "Conseil Régional d'Alsace"
haben einen über 10 Jahre laufenden zinsfreien Kredit bewilligt.
Das mit der Planung beauftragte deutsch-französische Architektenteam wird
vom Architektenbüro Struhk + Partner in Braunschweig geleitet, das schon
mehrere Fernsehgebäude, u.a. in Hamburg und Leipzig, gebaut hat. Partner
auf französischer Seite ist das Straßburger Architektenbüro Maechel-Delaunay.
Mit der Bauherrenvertretung wurde die Firma S.E.R.S. (Société d'aménagement
et d'équipement de la région de Strasbourg, Entwicklungsgesellschaft
für Raumordnung und Infrastruktur der Region Straßburg) beauftragt.
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