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Die
Geschichte des Valentinstages
Die Geschichte
des Valentinstages geht auf das Römische Reich unter
Kaiser Claudius II. zurück. Rom war in blutige Feldzüge
verwickelt. Claudius "der Grausame" fand nur mit
Mühe genügend Soldaten für seine Militärlegionen.
In der Annahme, dass der Hauptgrund darin lag, dass die Römer
sich nicht von ihren Verlobten bzw. von ihren Familien trennen
wollten, veranlasste er die Auflösung sämtlicher
Ehen und Hochzeitsgelöbnisse in Rom.
Ein christlicher
Priester namens Valentinus beschloss die Liebe im Reich zu
verteidigen, und begann, den Befehlen von Kaiser Claudius
zum Trotz heimlich Liebespaare zu trauen. Als Claudius davon
erfuhr, ließ er Valentinus ins Gefängnis werfen,
wo dieser am 14. Februar des Jahres 270 verstarb.
Erst einige
Jahrhunderte mit der allmählichen Verbreitung des Christentums
in Europa erhielt der Valentinstag seine heutige Bedeutung.
Er löste das damalige Fruchtbarkeitsfest Lupercalia
ab, welches
Mitte Februar gefeiert wurde. An diesem Tag trafen sich Männer
wie Frauen und opferten der Göttin Tiere und Getreidekuchen.
Am selben Tag - zu Ehren der Göttin Juno - wurden die Namen
aller anwesenden jungen Frauen in einem Holzkasten gesammelt.
Ledige junge Männer durften dann ein Los ziehen und bekamen
das entsprechende Mädchen für das darauffolgende Jahr,
das für die alten Römer im März begann, als Partnerin "zugeteilt".
Populär
wurde der Valentinstag später vor allem in England und
Amerika und in den letzten Jahren auch in Mitteleuropa.
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