Techno:
In den 80er Jahren entstandene repetitive Musik, die aus "samples" (Stücke von Platten, von einem DJ mit Rhythmus unterlegt) zusammengemischt wird. Technomusik soll vor allem in Trance versetzen. Für diese Art von Musik braucht man einen DJ, zwei Plattenpieler und ein Mischpult. Techno kann man auch zu Hause machen. Daher auch die ursprüngliche Bezeichnung: house music. Techno entstand in Detroit, gelangte dann nach Europa, wo er in England 1987/88 zu einen Riesenerfolg wurde.


Trance:
1) Entrückungszustand, als ob ein fremder Geist von jemandem Besitz ergreift.
2) Zustand der Eingebung, Hochstimmung, Begeisterung, Ekstase; englisch "trance" hier: Technomusik psychedelischen Ursprungs, die Elemente der Musik der Eingeborenen verwendet; sog. "heilige" Musik, die ein Erreichen von höheren Bewußtseinslagen ermöglichen soll.

Dienstag, 22. Oktober 21.45 - 01.15 Uhr
TECHNO PARADE

Ein Themenabend von Christoph Jörg
Produktion : Lapsus / Les Films à Lou / La Sept ARTE

Berlin - Juli 96 An der Love Parade nehmen mehr als eine Million Menschen teil
Aufnahme aus dem Film Universal Techno

Alles über den TECHNO-PARADE-Abend:
Programm, Zusammenfassungen, Audio Storyboards, Regisseure, Angaben zur Musik, Kontakte ...

Mehr über TECHNO...
Zusammengestellt unter Mitwirkung von Coda und Nirvanet (Spezielle Server, Artikel, Bibliographien, Diskographien ...)


Techno - das ist zunächst Spaß am Tanz. Musik für den Körper; Musik, die in den Magen geht, bevor sie den Kopf attackiert. Techno ist die Musik, die in Ekstase versetzt. Techno ist Kultur. Technologie wird für jedermann greifbar. Maschinen werden zu Instrumenten, zu neuen Spielplätzen für Kreativität. Die Angst vor der Technik verschwindet. " No future " wird durch " Kiss the future " ersetzt.

Techno macht vielen Angst - vor allem denjenigen, die nicht genau wissen, was sich hinter diesem Kulturphänomen der 90er Jahre verbirgt. Die Medien, abgesehen von einigen Spezialmagazinen, verbreiten nur zu gerne das Negativimage vom freien Sex- und Drogenkonsum bei den sogenannten Rave-Parties. So wird die apolitische Techno-Jugend immer mehr zum Subjekt und Objekt von Politik, vor allem wenn es darum geht, große Veranstaltungen (wie z. B. " Love-Parade " oder " Tribal Gathering " zu genehmigen oder zu verbieten.

Techo läßt die Kassen klingeln. Die Zahl derjenigen, die auf den Technowagen aufspringen wollen, ist groß. Was lange im Untergrund vibrierte, wird mehr und mehr als Massenphänomen vermarket. Die Szene teilt sich in zwei Lager: die spaßkulturelle Bewegung, die sich gerne in Szene setzt und für jegliche Art von Industrie eine fette Beute darstellt, und die Hardliner, die jede Öffentlichkeit scheuen und die sich ihre neue Freiheit nicht auf dem Markt der Eitelkeiten versteigern lassen wollen.

ARTE zeigt, was Techno wirklich ist. Techno ist vor allem eine Musikbewegung, die bereits ihre Geschichte, ihre Stars und ihre Künstler hat.

Deshalb führt uns unsere Reise nach Detroit, Berlin, Tokio, Goa und Tel Aviv. Wir sind auf der Suche nach den schönsten Parties, den verrücktesten Rhythmen. Moderne Elektronik und ursprüngliche Wildheit ermöglichen eine erstaunliche Verschmelzung von Mensch und Maschine: Techno steht für `Underground' und Kommerz, Techno ist eine Erscheinung am Rande und doch allgegenwärtig ...

ARTE zeigt, was einer ganzen Generation Spaß bereitet und wovon sie träumt.





Hören Sie den Titel Malaka Dance, Auskoppelung aus der neuen CD von Transwave, Phototropic.
(DISTANCE)



Rave:
(engl. für: phantasieren, rasen, toben; im Wahnsinn schreien; schwärmen) Party, bei der Techno gespielt wird und an denen einige Tausend Personen mitmachen können. Rave-Parties werden an den unterschiedlichsten Orten veranstaltet: Lagerhallen, Schlösser, auf freiem Feld, im Wald. Der Schauplatz wird immer besonders hergerichtet. Auf den Parties tanzen sich die Teilnehmer, die Raver, in Trance und geraten in Ekstase.