MEHR ÜBER'S SURFEN...

   
   

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Leitartikel von Gibus de Soultrait Auszug aus dem Magazin « Surf Session »
(44 rue Louis Mariano, 64200 Biarritz, Tel. : 05 59 41 70 00)


Take off

« Working is for people who don't surf ». Dieser Protest-Slogan, der im Kalifornien der 60er geprägt wurde, ging um die Welt, erhitzte die Gemüter und hat trotz seines Alters nichts von seiner Aussagekraft eingebüsst.

Der Surfsport hat in Frankreich in den letzten 10 Jahren immer mehr Anhänger gefunden - ein eindeutiger Beweis dafür, dass es sich um eine vollständig anerkannte Sportart handelt, die ihre eigenen Profi-Wettbewerbe, ihre eigenen Medienhelden, ihre eigene Industrie, eigene Schulen und ein Image besitzt, dessen sich die Werbung oft und gerne bedient. Zehn Jahre Surfen in Frankreich - das ist auch der Inbegriff des Andersseins, einer anderen Sichtweise der Dinge, einer Distanzierung vom System, eines Gedankenguts, das die Wellen unermüdlich an den Stränden verbreiten, Generation um Generation. In den 80er Jahren fand zwar die Demontage der meisten Utopien der 70er statt, jedoch nicht ohne einen gewissen Opportunismus, der bei den Menschen eine kritischere Haltung hervorgerufen und in ihnen das Verlangen nach etwas Neuem geweckt hat. Die Tatsache, dass das Surfen heute vollständig in die Gesellschaft integriert ist, von ihr akzeptiert wurde und sie zu Neuem inspiriert hat, lässt darauf schliessen, dass es sich hierbei um einen vollkommen natürlichen Prozess handelt. In zehn Jahren hat es die französische Region Aquitaine beispielsweise verstanden, den Nutzen des Surfsports zu erkennen, um ihn auf ihre Fahne zu schreiben. Die Nachbarn in der Vendée und in der Bretagne setzen weiterhin auf den Segelsport und sträuben sich noch ein wenig davor, den Off-Shore zur Kenntnis zu nehmen. Jedoch haben sie ihr Misstrauen vor den Surfern, die ihre Strände bevölkern und noch farbenfroher machen, bereits weitestgehend abgelegt.

Über die Begeisterung hinaus, die der Sport selbst in jeder Saison bei seinen Anhängern auslöst, ruft er bei ihnen auch gewisses Gefühl von Fernweh hervor. Er nährt den Drang, fremde Orte kennenzulernen, sich von der Masse abzuheben und dem System zu entziehen. Die sich ständig ausweitende Surfbewegung wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass die Jugendlichen in einer Zeit leben, in der ihnen die Gesellschaft eine nur relativ unsichere Zukunft zu bieten hat. Das individuelle Vergnügen des Wellenreitens stellt einen Identitätsgewinn dar, erweitert jedoch gleichzeitig den Horizont und schult die Fähigkeit, neue Dinge wahrzunehmen.

Die Kunst des Surfens besteht darin, die passende Welle abzuwarten. Der Respekt und die Demut, die das Meer dem Menschen einflösst, ersticken jedoch jegliche Form von gesellschaftlicher Anpassung im Keim. Diese Erkenntnis wird dem Surfer bei jedem Wellenritt in Erinnerung gerufen und die Lehre, die er daraus zieht, hilft ihm, die Wellen stärker zu spüren und besser zu nutzen und verschafft ihm jedes Mal einen weiteren Lustgewinn. Das Surfen schärft mit der Zeit den Sinn für die richtigen Bewegungen, vor allem im Line-up - die Bewegung der Welle, der man folgt, und der Wellen, die man ungenutzt vorbeiziehen lässt. Die Beschaffenheit des Meeres stellt eine grosse Bereicherung dar, da man sich im Einklang mit der Welle und den anderen Surfern befinden muss. Angesichts des krankenden Opportunismus, der im System vorherrscht, regt das Meer dazu an, über die Art und Weise nachzudenken, wie man sich in die Ungewissheit unseres Zeitalter hineingleiten lassen und man die sich bietenden günstigen Gelegenheiten am besten nutzen kann. « Working is for people who don't surf », so lautete das Motto der jungen Surfer Kaliforniens, das sie einem von der Geschäftigkeit der Jahre des Wirtschaftswunders geprägten Amerika entgegenhielten. Nicht zu arbeiten hat heute jeglichen subversiven Beigeschmack verloren und ruft stattdessen Angstgefühle hervor. Auf die ablehnende Haltung, die in den 60er Jahren gegen eine Integration in die Gesellschaft bestand, folgte in den 90ern die Unmöglichkeit, diese überhaupt vollständig zu erreichen. Trotz alledem hat der Surfsport bis heute an seinen ketzerischen Utopien festgehalten. Für die Jugendlichen, die in die unsicheren und turbulenten Gewässer der Arbeitslosigkeit gestossen werden, liesse sich die Parole umkehren, was ihr im aktuellen gesellschaftlichen Kontext einen ebenso subversiven Charakter verleihen würde: « Surf is for people who don't work. »

In den Wellen wie im Internet entwickelt die von der Gegenwart betrogene Jugend allmählich die Fähigkeit, dem Kommen und Gehen der falschen Hoffnungen zu widerstehen und sich solidarisch zu fühlen - die Fähigkeit zu « surfen », die sehr bald schon demjenigen fehlen könnte, der bislang noch einen Arbeitsplatz hat...



   

Kleines Surf-Glossar Die Welle

beach break : Wellen, die sich über Sandbänken brechen

point break : Wellen, die sich an einer Landzunge brechen

reef break : Wellen, die sich über Riffen (Korallenriff, Felsriff, Vulkanriff) brechen

shore break : Küstenwelle

line up : Ort, an dem sich die Sets brechen; Ort, an dem die Surfer nebeneinander auf die Wellen warten

swell : Dünung

glassy : bei Windstille spiegelglatte Wasseroberfläche - die Wellen brechen besonders schön und sauber

choppy : Wellen werden vom Wind zerblasen - meist bei starken on shore bzw. side shore Bedingungen

on shore : ablandiger Wind, verzögert die Wellenbrechung und macht die Wellen steif (Idealbedingungen)

off shore : ablandiger Wind, der die Wellen aufwühlt

side shore : Wind, der von der Seite auf die Wellen trifft

spot : zum Surfen geeigneter Ort

set : Gruppe von 3-10 Wellen

session : alleine oder mit mehreren 'raus gehen zum Surfen, Dauer eines Aufenthalts in den Wellen

Manöver mit dem Surfbrett

natural foot : aufrechte Haltung, rechter Fuss hinten

goofy foot : aufrechte Haltung, linker Fuss hinten

frontside : aufrechte Haltung, mit dem Gesicht zur Brandung

backside : aufrechte Haltung, mit dem Rücken zur Brandung

take off : Start, Brechen der Welle

bottom turn : Drehung im Tal der Welle

roller : Drehung am Wellenkamm

off the lip : radikalerer roller

cut back : Drehung auf der Welle, um wieder in den brechenden Teil der Welle zu kommen

tube (barrel) : Tunnel, der unter der Lippe einer hohlbrechenden Welle entsteht

floater : Gleiten auf dem Wellenkamm und auf der Gischt

reentry : vertikales Surfen, 2/3 des Surfboards verlassen bereits am Wellenkamm die Welle, und mit einer 180· Drehung surft man zurück ins Wellental

tail slide : Kurve, bei dem das tail überrotiert

wipe out : Sturz vom Brett

Das Surfbrett

shape : Form des Surfbretts

nose : Bug

tail : Heck (square tail : eckiges Heck)

pintail : spitzes Heck (round tail : rundes Heck)

rails : Kanten des Surfbretts

rocker : Wölbung des Surfbretts von der Seite betrachtet (gewölbt = leichter zu steuern, flacher = schneller)

lift : hintere Wölbung

scoop : vordere Wölbung

outline : Form des Surfbretts von unten betrachtet

single fin: Brett mit nur einer Finnen, v.a. Longboards und Malibus

twin fin : Brett mit zwei Finnen

thruster : Brett mit drei Finnen

shortboard : Surfbrett mit einer Länge von 1,80 m bis 2,20 m

longboard (Malibu) : breites Brett mit einer Länge von mind. 2,70 m

evolutive : Surfbrett mit einer Länge von 2,10 m bis 2,20 m

gun : schmales, für grosse Wellen geeignetes Brett mit einer Länge von 2,30 m bis 3 m

Das Material

wax : Paraffin - Surfer reiben ihre Boards damit ein, um einen besseren Halt auf der glatten Oberfläche zu bekommen

loash : Fangleine, am Fuss des Surfers befestigt

nose guard : Schutz (aus Gummi) über der Brettspitze, um Verletzungen vorzubeugen

foot pads (track tops): Anti-Rutschflächen, ersetzen das wax

wetsuit : Neoprenanzug

 

Praktische Infos, Bibliographie

Wettbewerbe

ASP: Association Surfing Professionnal organisiert folgende Wettbewerbe:

1) WCT-Parcours (World Championship Circuit), eine Art Grand Slam des Surfsports, der aus mehreren Prüfungen besteht, die für den Weltmeistertitel zählen. Zugelassen sind nur die 44 Bestplazierten des Vorjahres

2) WQS-Parcours (World Qualifying Series), besteht aus mehreren Qualifikationsprüfungen

EPSA : European Professionnal Surfing Association

ISA : International Surfing Association, organisiert alle zwei Jahre Länder-Weltmeisterschaften


Surf-Ferien/Surf-Camps

  • « Wellenreiter »: 12-tägige Sommerkurse an der frz. Atlantikküste und Lanzarote Surftrips, Infoline: 0221/446192
  • « extrem eMOTION sport tours »: Camps in Westaustralien und Portugal, Infoline: 08704/921530
  • « Wave Tours »: Camps auf Fuerteventura und an der frz. Biskaya, Infoline: 089/577355
  • « Camp Leon »: zwischen Biarritz und Bordeaux gelegenes Camp, nahe der Atlantikküste, Infoline: 040/6919151
  • « Action-Reisen »: u.a. Bodyboarden auf Sylt, Infoline: 040/4306063
  • « Fuckin Wave Company »: Surf-Ferien in einem alten Haus in Frankreich in Strandnähe, Infoline: 040/4913271
  • « Ski & Surf Company »: Camp in Molier Lacau und Biscarosse an der frz. Atlantikküste, Infoline: 06894/922733
  • « Offshore Surfing »: Surfkurs in Newquay/England, Infoline: 0044/1637877083
  • « Waterproof »: Surfbase mit Gästehaus, Privatstrand und Lifeguard in Portugal, Infoline: 0039/342997192 o. 089/6061550
  • « Surf South West »: Surfcamp in Südwest-England (North Devon), Infoline: 0044/1271815888
  • « Surf'n Soul »: Wellenreitcamp in der Nähe von Cap Ferret an der frz. Atlantikküste, Infoline: 040/70200103
  • « Wellenreiter »: Surfkurse an der frz. Biskaya in Cap de l'Homy und St. Giron Plage, Infoline: 0221/446192
  • « Viva Sport & Reisen »: Wellenreitcamp am North Shore von Oahu/Hawaii, Infoline: 089/8932300
  • « Surf Report » nach Ländern unterteilte Informationsbroschüre, herausgegeben vom Surfer Magazine (engl.), Vertrieb in Frankreich durch Surf Session.
  • « The stormrider guide, Europe », Tim Rainger und Ollie Fitzjones, Ed. Low Pressure, 1992 (Neue Auflage, Engl./Frz., 1995 - Low Pressure, 186 Kensington Park Road, London, W11 1EF, England)

In Frankreich erschienene Bücher

  • « Le Surf », Alain Gardinier, Illustrationen von Franck Margerin, Ed. La Sirène, 1992 (nicht zu speziell, praktisch)
  • « Hawai, Aloha Surf et tradition », Maurice Rebeix, Ed. Surf Session, 1993 (Photos)
  • « Surf Atlantique, les territoires de l'éphémère » hrsg. unter der Leitung von Jean-Pierre Augustin, Ed. Maison des Sciences de l'homme d'Aquitaine, 1994 (behandelt sozial-ökonomische Aspekte)
  • « Génération Glisse », Alain Loret, Ed. Autrement, 1995 (soziologisch)
  • « Dompteurs de vagues », Fred Caroi, Ed. La Sirène, 1995 (Photos)
  • « L'Entente du mouvement », Gibus de Soultrait, , Ed. Vent de terre, 1995 (philosophisch)
  • « L'Homme et la vague », Gibus de Soultrait, Sylvain Cazenave, Ed. Vent de terre, 1995 (allgemein)
  • « Surfeurs », Alain Gardinier, Sylvain Cazenave, Ed. Vent de Terre, 1995 (allgemein)
  • « Lexigliss », Antony Colas, Ed. Yep, 1996 (praktisch)

Deutsche Surfzeitschriften

  • « Wave », das Wellenreit-Special vom Windsurfing Magazin « surf Magazin », erscheint dreimal jährlich im Delius Klasing Verlag - die nächste Ausgabe erscheint am 3. April 1997 (Albert-Rosshaupter-Str. 73, 81369 München, Tel. 089/7434840)
  • « Line Up », erscheint zweimal jährlich, Herausgeber ist der Deutsche Wellenreitverband/Köln (s.u.)

Französische Surfzeitschriften

  • « Surf Session », seit 1986 monatlich erscheinende Zeitschrift, (44 rue Louis Mariano, 64200 Biarritz, Tel. : 05 59 41 70 00)
  • « Bodyrider », Bodyboard Magazin, erscheint jeden 2. Monat seit 1990, (boulevard des Italiens,64210 Bidart, Tel. : 05 59 54 76 00)
  • « Surf Time », gratis, 4n· l'été, seit 1991, (BP 60, 40150 Hossegor, Tel. : 05 58 41 90 57)
  • « Surf Saga », erscheint jeden dritten Monat seit 1993, (16 ZA 1, 40130 Capebreton, Tel. : 05 58 72 22 33)
  • « Bodyboard Airforce », Bodyboard Magazin, 9 Ausgaben jährlich seit 1993, (44, rue Louis Mariano, 64200 Biarritz, Tel. : 05 59 41 70 00)
  • « Trip Surf », erscheint jeden zweiten Monat seit 1994, (31 avenue de Londres, 64200 Biarritz, Tel. : 05 59 22 22 23)
  • « Surfer's Journal », amerikanisches Magazin, erscheint jeden dritten Monat seit 1992, französische Ausgabe seit 1994, (Vent de Terre, BP 2, 64210 Guéthary, Tel. : 05 59 54 97 14)

Über die richtige Surfbrettform

  • « The history of surfing », Nat Young, Ed. Palm Beach Press, überarbeitete Auflage 1994
  • Dale Velzy, von Craig Stecyk, Surfer's Journal, Frühjahr 95
  • John Kelly, von Matt Warshaw, Surfer's Journal, Herbst 95

Die ultimative Herausforderung

  • « Waimea, l'arêne de tous les challenges » von G. de Soultrait und S. Cazenave, Surf Session n·57, April 1992
  • « Waimea » von Baptiste, Surf Saga n·2, 1993
  • « PeterCole von Oz Gordon, Surfer's Journal n·4, Sommer 1994
  • « Mavericks, 23/12/94 von Matt Warshaw, Surf Session n·91, Februar 1995
  • « L'incroyableévolution du surf tracté » von G. de Soultrait und S. Cazenave, Surf Session n·92, März 1994
  • « Jato, le take off tracé » von Gerry Lopez, Surfer's Journal n·5, Herbst 1995

Praktische Adressen

  • Deutscher Wellenreitverband (DWV), Hohenstaufenring 23, 50674 Köln, Tel./Fax: 0221/2407549
  • 10 Surfclubs in deutschen Metropolen - Adressen erhältlich über den DWV
  • Französische Surf-Federation, Nord Strand, 40150 Hossegor, Tel : 05 58 43 55 88
  • Initiative zum Schutz des Meeres : Surfrider Foundation, Villa Sion, 79 bis rue d'Espagne, 64200 Biarritz, Tel : 05 59 23 54 99

Einige Zahlen

Anzahl der aktiven Surfer (incl. Bodyboarder) :

USA : 2,5 Millionen ; Australien : 2 Millionen ; Brasilien : 500.000 ;

England : 50.000 ; Frankreich : 40.000, Deutschland ca. 10.000 - 20.000

Anzahl der 1995 in Frankreich verkauften Surfbretter : 13.000

Dotierung eines ASP/WCT-Wettbewerbs : 105.000 $ - 1. Platz : 14.000 $

Einkommen eines Profisurfers (incl. Sponsoring) : schätzungsweise zwischen 600 000 DM (die Besten der Besten) und 150 00 DM (Top 16) im Jahr

   

Surfweltmeister

1976

Peter Townend, Australien, vor Ian Caims, Australien

1977

Shaun Tomson, Südafrika, vor Wayne Bartholomew, Australien

Margo Oberg, Hawaii, vor Lynne Boyer, Hawaii

1978

Wayne Bartholomew, Australien, vor Cheyne Horan, Australien

Lynne Boyer, Hawaii, vor Margo Oberg, Hawaii

1979

Mark Richards, Australien, vor Cheyne Horan, Australien

Lynne Boyer, Hawaii vor Jericho Proppler, USA

1980

Mark Richards, Australien, vor Dane Kealoha, Hawaii

Margo Oberg, Hawaii, vor Lynne Boyer, Hawaii

1981

Mark Richards, Australien, vor Cheyne Horan, Australien

Margo Oberg, Hawaii, vor Liz Benavidez, USA

1982

Mark Richards, Australien, vor Cheyne Horan, Australien

Debbie Beacham, USA, vor Pam Burridge, Australien

1983

Torn Carroll, Australien, vor Wayne Bartholomew, Australien

Kim Mearig, USA, vor Freida Zamba, USA

1984

Tom Carroll, Australien, vor Shaun Tomson, Südafrika

Freida Zamba, USA, vor Kim Mearig, USA

1985

Tom Curren, USA, vor Barton Lynch, Australien

Freida Zamba, USA, vor Jodie Cooper, Australien

1986

Tom Current, USA, vor Tom Caroll, Australien

Freida Zamba, USA, vor Pam Burridge,Australien

1987

Damien Hardman, Australien, vor Gary Elkerton, Australien

Wendy Botha, Südafrika, vor Kim Mearig, USA

1988

Barton Lynch, Australien, vor Damien Hardman, Australien

Freida Zamba, USA, vor Pam Burridge, Australien

1989

Martien Potter, England, vor Derek Ho., Hawaii

Wendy Botha, Australien, vor Pam Burridge, Australien

1990

Tom Curren, USA, von Gary Elkerton, Australien

Pam Burridge, Australie, vor Wendy Botha, Australien

1991

Damien Hardman, Australien, vor Brad Geriach, USA

Wendy Botha, Australien, vor Pauline Menczer, Australien

1992

Kelly Slater, USA, vor Damien Hardman, Australien

Wendy Botha, Australie, vor Pam Burridge, Australien

1993

Derek Ho., Hawaii, vor Gary Elkerton, Australien

Pauline Menczer, Australien, vor Pam Burridge, Australien

1994

Kelly Slater, USA, vor Shane Powel, Australien

Lisa Andersen, USA, vor Pauline Menczer, Australien

1995

Kelly Slater, USA, vor Rob Machado, USA

Lisa Andersen, USA, vor Layne Beachley, Australien

1996

Kelly Slater, USA



   
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