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"Schlagergeschichte ist
Kulturgeschichte, auch wenn es vielen nicht
gefällt." Dabei ist bis heute noch nicht so ganz klar, wie der Begriff eigentlich definiert ist. Ursprünglich war Schlager ein reiner Erfolgsbegriff, unabhängig von der Sprache, in der er vorgetragen wurde. Später wurde er fast ausschließlich dazu verwendet, deutschsprachige Unterhaltungsmusik zu bezeichnen. In den 80er und frühen 90er Jahren schließlich entwickelte sich Schlager zum Schimpfwort für altmodische, unzeitgemäße Musikproduktionen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute erlebt der Schlager ein furioses Comeback. Neue deutsche Schlageridole wie Guildo Horn oder Dieter Thomas Kuhn lassen die Hits von einst wieder lebendig werden. Schlager ist nicht mehr nur Musik - Schlager ist Kult. Deutsche Hits der 60er und 70er Jahre haben Hochkonjunktur, Schlagerparties sind zur echten alternative für technomüde Ohren geworden, und Veranstaltungen wie "Der wahre Grand Prix" sorgen dafür, daß der Nachschub an kultverdächtigen Titeln nicht ausgeht. Schlagergeschichte ist Kulturgeschichte. Ein Blick auf die Shows der 60er vermittelt ein Sittenbild der deutschen Fernsehnation, wie es lebendiger nicht sein kann. Und nicht nur das. Wenn sich bei den DEUTSCHEN SCHLAGERNÄCHTEN alles um "Minis, Revoluzzer und Rotkäppchensekt" dreht, ist dies der coolste Fernsehspaß, den es im deutschen Fernsehen zu haben gibt. Eine Sendung zum Erinnern, zum Feiern, zum Lästern. Schlager ist |
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